Spielerische, gefühlszentrierte Gehörbildung
Wenn ein Klang plötzlich vertraut klingt.
HEAR n HOP gibt Intervallen, Dreiklängen und Tonhöhen ein Gesicht. Kinder hören hin, verbinden Klänge mit Bildern und Emotionen – und bauen sich so Erinnerungen auf, die sie beim nächsten Hören wieder abrufen können.
Ein anderer Zugang zur Gehörbildung
Klänge im Ohr. Bilder im Kopf.
Die Idee hinter HEAR n HOP
Klänge hören, verknüpfen und wiedererkennen.
Ein Zusammenklang kann eng wirken, ein anderer offen. Einer vielleicht schräg, ein anderer fröhlich oder traurig. Solche Höreindrücke machen Klänge greifbar.
HEAR n HOP verbindet diese Eindrücke mit Bildern und Emotionen. So bekommen Klänge einen Charakter, an den sich die Kids erinnern können – und den sie später immer genauer unterscheiden und musikalisch benennen.
Dabei bleibt Raum für die eigene Wahrnehmung: Ein Klang kann bei verschiedenen Kindern unterschiedliche Bilder und Gefühle auslösen.
Hören
Wie wirkt dieser Klang auf mich?
Verknüpfen
Eng, offen, schräg? Welches Bild passt dazu?
Wiedererkennen
Ah, diesen Klang kenne ich.
Benennen
Der vertraute Klang bekommt seinen musikalischen Namen.
Die Entdeckungsreise
Wie fühlt sich ein Klang eigentlich an?
Die Entdeckungsreise lädt Kinder dazu ein, genau hinzuhören und Worte für das zu finden, was ein Klang in ihnen auslöst. Dabei gibt es keine vorgegebene Empfindung — so wird gemeinsames Hören zum offenen Entdecken.
Ein Beispiel
Schräg und eng? Das könnte die Sekund sein.
Im Unterricht können Klangcharaktere zu echten Orientierungspunkten werden: Die Sekund wird zum Beispiel als schräg und eng beschrieben, die Oktav als klar und strahlend. So verbindet sich der Höreindruck nach und nach mit dem Intervallnamen.
Intervalle · Dreiklänge · Tonhöhen
Intervalle, Dreiklänge, Tonhöhen –
spielerisch erarbeitet.
Wähle den Bereich, der gerade zu deiner Gruppe passt – und arbeite mit den passenden Karten und Höraufgaben.
Intervalle
Von markanten Klangcharakteren bis zur Feinbestimmung: Intervalle werden gehört, unterschieden und mit Bildern, Emotionen und ihren Namen verknüpft.
Prim bis Oktav · Grob- und Feinbestimmung
Dreiklänge
Dur und Moll werden über ihre unterschiedlichen Klangcharaktere entdeckt. Später kommen vermindert und übermäßig dazu.
Dur · Moll · vermindert · übermäßig
Tonhöhen
Zwei Töne erklingen nacheinander. Die Kids hören und unterscheiden, ob der zweite Ton höher, tiefer oder gleich klingt.
höher · tiefer · gleich
Flexibel anpassen
Je vertrauter die Klänge, desto feiner darf's werden.
Welche Karten ins Spiel kommen, entscheidest du passend zu deiner Gruppe. Starte mit deutlichen Unterschieden und erweitere die Auswahl, wenn die Klänge vertrauter werden.
Und dann wird aus Hören ein Spiel
Jetzt kommt Bewegung ins Hören.
Ausgewählte Karten liegen im Raum. Ein Klang ertönt. Die Kids hören, überlegen – und bewegen sich nach dem „GO" zu der Karte, die zu ihrem Höreindruck passt. Dann wird aufgelöst und die nächste Runde beginnt.
Karten wählen
Passend zum Lernziel und zur Hörerfahrung der Gruppe.
Klang ab
Am Klavier oder über ein passendes Klangbeispiel.
Ohren an
Zuhören, vergleichen, Erinnerung abrufen.
GO!
Zur gewählten Karte bewegen und Position beziehen.
Auflösen
Und schon kann das nächste Klangrätsel starten.
Der HEAR n HOP Player
Bereit fürs nächste Hörbeispiel?
Im Online-Player findest du die vorbereiteten Soundbeispiele für HEAR n HOP – direkt zum Abspielen.
Alles drin
Auspacken. Auflegen. Losspielen.
HEAR n HOP kommt in einer hübschen Karton-Box – mit Karten und Materialien für den Unterricht sowie digitalen Begleitangeboten.
27 Karten im A4-Format
Methodische Spielanleitung
Online-Player
mit vorbereiteten Soundbeispielen
Blanko-Kopiervorlage
Lust auf eine neue Runde Gehörbildung?
Mit Bildern, Emotionen, Bewegung und jeder Menge Hörerlebnissen wird Gehörbildung zum gemeinsamen Entdecken – bis aus einem Klang ein vertrautes „Ah, den kenn ich!" wird.